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Energieeffizient Sanieren – Bankkredite und staatliche Förderung

Häufig wird ein Modernisierungskredit in Anspruch genommen, um damit die Kosten für eine energieeffiziente Sanierung abzudecken. Besonders attraktiv sind in dem Zusammenhang staatliche Förderungen, denn beispielsweise mehrere KfW-Programme sind speziell auf energieeffizientes Bauen und Sanieren ausgerichtet. Daher sollten Sie sich diesbezüglich informieren. Selbstverständlich helfen Ihnen unsere Experten ebenfalls gerne dabei, die passende Förderung für Ihre geplante Sanierungsmaßnahmen zu finden.

Bundesregierung fördert Teil- und Komplettsanierungen bei Immobilien

Vor allem aufgrund der gesteckten Klimaziele fördert der Bund schon seit Jahren Häuslebauer und Sanierer, die an der entsprechenden Immobilie Verbesserungen im Hinblick auf die Energieeffizienz durchführen möchten. Oftmals handelt es sich bei der Förderung um ein zinsgünstiges Darlehen, es sind allerdings zusätzlich bei einigen Programmen auch Zuschüsse möglich, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Solche Zuschüsse sind selbstverständlich für den Kreditnehmer besonders attraktiv, weil es sich faktisch um geschenktes Geld handelt. Erste Anlaufstelle für derartige Förderungen ist die KfW-Bank, die zu diesem Zweck mehrere Förderprogramme aufgelegt hat. Dazu zählen beispielsweise das Programm 461 (Wohngebäude – Zuschuss). 

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Durch die jeweiligen Programme werden spezielle Maßnahmen gefördert, die in die Rubrik energieeffizient Sanieren fallen. Dazu zählen vor allen Dingen solche Modernisierungsmaßnahmen, bei denen anschließend weniger Energie verbraucht wird. Das kann auf mehreren Wegen geschehen, sodass vor allem die folgenden Maßnahmen im Rahmen der energieeffizienten Sanierung meistens förderfähig sind:

  • Wärmedämmung von Wänden oder Dächern
  • Erneuerung von Türen und Fenstern, beispielsweise von Zwei- auf Dreifachverglasung
  • Einbau einer Solaranlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Modernisierung oder Einbau einer Lüftungsanlage

In den meisten Fällen führen die entsprechenden Eigentümer vor allem eine Modernisierung der Heizung durch, denn dadurch lässt sich ein besonders großer Energieverbrauch-Spareffekt erzielen. Zudem gibt es vor allem für die Erneuerung der Heizung besondere Förderungen, nicht nur seitens der KfW.

Modernisierungskredit der Bank als mögliche Finanzierung

Bei einer geplanten, energieeffizienten Sanierung reichen die Förderdarlehen der KfW nicht immer aus, da Sie – je nach Programm – in der Regel auf maximal 50.000 Euro bis 100.000 Euro begrenzt sind. Daher macht es definitiv Sinn, dass Sie sich bei der geplanten Sanierung zusätzlich um einen Modernisierungs- bzw. Sanierungskredit kümmern.

Ab einer Darlehenssumme von 50.000 Euro sind vor allem Immobilienkredite aufgrund der besonders niedrigen Zinsen zu bevorzugen. Fehlt Ihnen hingegen eine eher kleinerer Summe von beispielsweise 10.000 bis 40.000 Euro, bieten sich auch Ratenkredite an. Diese sind vom Verwendungszweck her nicht gebunden, sodass Sie das Geld selbstverständlich unter anderem auch für eine Sanierung nutzen können.

Energieeffizient Sanieren steigert den Wert der Immobilie

Eine Sanierung steigert grundsätzlich den Wert eines Hauses oder einer Wohnung. Besonders groß ist dieser Effekt, wenn es sich um eine energieeffiziente Sanierung handelt. Unabhängig davon, ob Sie selbst in einem Haus wohnen oder dieses vermieten, können Sie später bei Bedarf einen höheren Verkaufspreis als ohne energieeffiziente Sanierung erzielen. Gerade bei einer geplanten Vermietung ist die Energieeffizienz wichtig, denn auf Basis des auszustellenden Energieausweises bieten sich bei den Mieten mehr Möglichkeiten an. Daher kann die Aufnahme eines Modernisierungskredites und eines KfW-Darlehens sogar eine lohnenswerte Investition darstellen, wenn dadurch das Haus eine höhere Energieeffizienz erhält.